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Freitag, 10. Juli 2009

3gang-ein abend mit moel volken




Wie immer am mitwoch findet das schwullesbische Dinner in der Villa stucki statt wo ich, wenn ich nicht gerade im teutonenland verweile daran teilnehme.




Letzten mittwoch war wieder mal ein guter abend erstens waren wir 41 leute die daran teilgenommen haben sondern es gab zu immer wieder tollen gaumenschmaus auch noch was auf die ohren..Moel Volken der ex Geschäftsleiter von Pinkcross hat uns seine musikalische seite gezeigt.




Moel gab uns 3 songs zum besten darunter auch einen in russischer sprache, russische songs hört man ja hier in der schweiz nicht so oft..hat sich aber toll angehört!




Nun die nächsten 3 mittwoche müssen wir alle mal ohne 3gang auskommen..denn wie jedes jahr macht die villa stucki und die hab sommerpause..ab 5.august wieder munter weiter!




Im september gönne ich mir dann auch etwas eine auszeit, denn da fahre ich mit lutz ans schwarze meer nach burgas in bulgarien!Das mal als kleine vorinformation!




PS: beim anlass wurde auch aufmerksam gemacht über die neue Kampagne vom Verein Familienchancen, in der es darum geht das wir schwulen und lesben das adoptionsrecht bekommen. Unterschriftenbögen waren auch aufgelegt wo alle die sich dafür stark machen wollen unterschreiben konnten, weitere bögen kann man für die die interesse haben auf www.familienchancen.ch downloaden!



Donnerstag, 13. März 2008

Hab Znacht in der Villa Stucki

Gastbeitrag









DER BAER ERZAEHLT!!


Lieber Andy,
Du hast mich gebeten um einen Bericht über das hab-Znacht in der Villa Stucki, und so will ich Dir gerne mitteilen, was mir dazu in den Sinn kommt. Das hab-Znacht ist das gemeinsame Essen am Mittwoch Abend, organisiert von unserm Verein hab (Homosexuelle Arbeitsgruppen Bern), wie es seit November 2007 in der Villa Stucki stattfindet. In der jetzigen Form gibt es das hab-Znacht also noch nicht lange, es geht aber auf eine ziemlich lange Tradition zurück.

Das gemeinsame Essen am Mittwoch Abend war schon viele Jahre und ist also jetzt immer noch ein zentrales Stück im Leben des Vereins, nicht das einzige und sicher nicht das einzig wichtige, was wir zu bieten haben, aber ein immer wiederkehrender Anlass, bei dem viele von uns sich treffen zu ungezwungenem Kennenlernen und Austausch. Seit der Verein sich in der Villa Stucki eingemietet, als ein Verein unter vielen andern in diesem Haus eine Bleibe gefunden hat, wird das hab-Znacht jetzt eben hier abgehalten. An andern Wochentagen und zu andern Tageszeiten treffen sich Gruppen von Müttern mit Kindern, Gruppen von Ausländern, Tanz- und Spielgruppen in diesem Haus, auch die Zusammenkünfte der mit uns verbundenen Jugendgruppe, die von uns angebotene Beratung und manchmal spezielle von uns organisierte Anlässe zu einem bestimmten Thema sind Teil des Veranstaltungsprogramms dieses Hauses.

Unser Abendessen ist also ein kleines Stück in dem vielfältigen Leben der Villa Stucki, die sich als Quartier-Treff versteht, offen für ein breites Publikum. Viele von uns finden es gut, wie wir in das bunte Allerlei integriert sind, das da in dem Haus abläuft.
Beim hab-Znacht gibt es natürlich etwas zu essen! Es entspricht der Zielsetzung unseres Vereins, die ich gerade in dieser Beziehung unterstützen möchte, dass wir nicht ein luxuriöses (und teures) Menu anbieten, sondern ein Abendessen gemäss dem Lebensstil unserer Mitglieder. Und doch gelingt es den Frauen, die für uns kochen, dem Essen immer eine spezielle Note zu geben, die es über den Alltag hinaushebt. Mit Liebe werden die Tische dekoriert, die Auswahl der Speisen bietet immer wieder eine Ueberraschung, es wird auf natürliche und saisongerechte Kost geachtet, alles wird appetitlich und lecker serviert, das Dessert ist immer besonders verführerisch, sündhaft gut.

Das Problem für die Köchinnen ist das: man weiss nie so genau, wieviele Leute kommen werden; denn man muss sich nicht vorher anmelden, wenn man teilnehmen will. So müssen sie kochen, dass es für viele reicht. . . Glücklicherweise sind bis jetzt auch meistens ordentlich viele gekommen, erst einmal, glaube ich, waren es eindeutig zu wenige, nicht einmal zwanzig. Wer also immer das liest, der sei herzlich eingeladen, am Mittwoch vorbeizukommen, damit so etwas sich nicht wiederholt!

Bei unserm hab-Znacht sind eigentlich fast alle Leute willkommen, natürlich die Mitglieder des Vereins, aber auch Schwule und Lesben, die nicht (wagen wir zu sagen noch nicht) Mitglied des Vereins sind, ihre Freunde und Freundinnen, Väter und Mütter, Brüder, Schwestern . . . In Wirklichkeit aber ist es so: Lesben sind gern gesehene Gäste, aber in der Minderheit, Freunde und Freundinnnen, Väter und Mütter, Brüder und Schwestern eigentlich kaum anzutreffen. Vor ein paar Jahren gab es einmal eine Untersuchung, und ich glaube, was damals herauskam, stimmt auch beim Essen in der Villa Stucki immer noch.

Der Durchschnittsbesucher unseres hab-Znachts ist zwischen dreissig und fünfzig und schwul: der Durchschnittsbesucher, und natürlich gibt es solche, die sind jünger oder älter, und einige verstehen sich eher als bi. Es kommen nicht jeden Mittwoch dieselben, aber die meisten, die kommen, kennen sich von einem frühern Mittwoch. Es gibt solche, die miteinander abmachen für einen bestimmten Mittwoch, andere kommen einfach und lassen sich überraschen, wen sie antreffen werden. Ganz klar: einmal kommt man zum ersten Mal. Wer zum ersten Mal kommt, braucht keine Angst zu haben! Er setzt sich auf einen freien Stuhl und sagt zu seinen Tischnachbarn: Ich heisse Willibald (oder wie immer), und schon ist er integriert, ohne dass er gleich seine ganze Lebensgeschichte und seine intimsten Geheimnisse preisgeben muss.

Was ich am besten finde: die meisten Leute, die ich beim hab-Znacht kennengelernt habe, sind eben gerade die richtigen für mich. Ich meine, es sind die selbstverständlichen Schwulen, die sich so annehmen, wie sie sind, ohne Komplex und ohne Grosstuerei, Leute, die im Leben ihren Ort finden und behaupten, mit denen man sich austauschen kann über kleine und grosse Sachen dieser Welt: Ereignisse des Alltags in Beruf und Freizeit, Probleme wie sie uns alle betreffen, Tagesaktualitäten. Käme da ein nichtsahnender Mensch von aussen mitten in unser hab-Znacht, der hätte vielleicht eine ganze Weile, bis er merkt, dass diese Leute da alle schwul sind, aber nicht weil wir es verstecken, sondern weil wir so selbstverständlich damit umgehen. Es gefällt uns, dass wir ganz ungezwungen miteinander reden können.

Gerne möchte ich zum Schluss noch die Schwubliothek erwähnen. Unser Verein verfügt über eine ordentliche Bibliothek (die eben Schwubliothek heisst): viele Bücher für Schwule und Lesben, zum Teil Sachbücher, zum Teil Romane und erzählende Literatur, dazu auch eine Sammlung DVD. Diese Schwubliothek ist immer während des hab-Znachts für alle hab-Znacht-BesucherInnen geöffnet, und die Ausleihbedingungen sind grosszügig.
Lieber Andy, habe ich genug oder zuviel gerühmt? Du weisst ja alles mindestens so gut wie ich! Du und ich, wir gehören zu den treuesten Gästen beim hab-Znacht. Doch Du wolltest es gerne von mir beschrieben haben. So sende ich Dir diese Zeilen mit freundschaftlichem Gruss!
Hans Baer.




Externe Links zum Thema:


Die Villa Stucki


Die Homosexuellen Arbeitsgruppen Bern



Samstag, 15. Dezember 2007

Mitgliederversammlung der Hab vom 12.Dezember 2007


am 12.Dezember 2007 um 18.30 Uhr hat die ordentliche Mitgliederversammlung der Hab (homosexuelle Arbeitsgruppen Bern)statgefunden..der anzahl der mitglieder entsprechend unter dem motto:"es gibt was zu entscheiden und es geht niemand hin" von den 480 Mitgliedern waren gerade mal 10 Kerle da!
über folgende traktanden gabs zu befinden:


Protokoll der ausserordentlichen MV vom 25.Juni 2007

Schwerpunkte 2008

Mitgliederbeiträge und Budget!

Nun mal zu den Fakten:

Das Protokoll wurde einstimmig angenommen und verdankt.

Die Mitgliederbeiträge wurden unverändert belassen

Mitgliedschaft hab Fr. 150.00

Kombi mit Pinkcross Fr.230.00

Kombi mit Jugendgruppe Fr.150.00

Gönner Hab ab Fr. 250.00

Das Budget wurde einstimmig angenommen und dem kassier Markus Rudaz mit applaus Verdankt.


desweiteren wurde vereinbahrt das man die aktivitäten wieder mehr richtung sichtbarkeit und politisch lenken wird..leute sind da immer willkommen, die unsere lebensweise gegen aussen tragen und zu dem stehen was sie tun!
das waren so die highlights der MV.
beim anschliessenden Nachtessen (es gibt noch keinen neuen namen fürs mittwoch znacht..habe aber angeregt dass man dem anlass wieder einen namen gibt, wie vorher hats ja geheissen"anderland Beiz")


zu guter letzt möchte ich noch mein befremden ausdruck geben warum so wenig leute da waren sonst sind es zwar auch nicht viel mehr aber wenns um geld zu bestimmen geht habe ich in den letzten jahren ein anderes bild im kopf da wurde immer sehr ausgiebig diskutiert, und die mv dauerte da schon mal 4 stunden.


diesesmal hat sie ca 1,5 stunden gedauert.
ich hoffe, dass die nächste MV die im frühling 2008 stattfindet(genaues Datum noch nicht bekannt) wieder etwas mehr leute da sind!

also liebe Brüder und schwestern schreibt euch das hinter die ohren!
in diesem sinn wünsche ich allen eine schöne adventszeit!