Sonntag, 16. März 2008

TVB: Generalversammlung




Liebe Leser


Gestern war ich an der Generalversammlung des Tramvereins Bern.Nicht nur Grosse Institutionen und Banken machen sowas auch ein Kleiner verein mit knapp 200 Mitgliedern macht das Jährlich mindestens einmal.
Zuerst hat unser Prädident der Bernhard uns in Bildern das Abgelaufene Jahr revue passieren lassen, war ja ein bewegtes Jahr, da wir unseren Bahnhofplatz hier in Bern im Umbau haben,sind so einige Betriebsstörungen und auch längere wege beim umsteigen zu beklagen gewesen.


Desweiteren konnte der Tramverein Bern dieses Jahr auch sein Trammuseum
Eröffnen, dass zwar nicht täglich geöffnet ist aber wenn gewünscht auch bei vorgehender Anmeldung besichtigt werden kann, was sich sehr lohnt, wenn man sehen will was so alles in Bern und anderswo im Einsatz war.


Das nächste mal ist das Trammuseum am 28.3.2008 anlässlich der Berner Museumsnacht geöffnet, mit historischen Trams und Bussen wird auch noch dafür gesorgt das man historisch dahinkommt!


Herzlichen Dank auch dem ex Direktor der SVB (Städtische Verkehrsbetriebe Bern) Herr Hans Rudolf Kamber, der es mit seinem Engagement ermöglicht hat dies in die Tat umzusetzen, darum hat ihn die Versammlung auch zum Ehrenmitglied ernannt!


Aeusserst erfolgreich wird auch vom Tvb betriebenes Fonduetram
sehr gut angenommen und ist in der regel meistens schon im voraus ausgebucht!


Was ich auch noch erwähnen möchte ist, Unser Präsident Bernhard hat nach 28 Jähriger dauer als Präsident sein amt abgegeben und wir haben Martin als neuen gewählt.



zum Abschluss haben sich noch der "Harte Kern" zu einem feinen Nachtessen im Restaurant Brunnhof getroffen wo ich mich auch daran beteiligte!


Es war ein bewegender und sehr gut organisierter Anlass, herzlichen dank an Allen die dazu Beigetragen haben!

Donnerstag, 13. März 2008

Hab Znacht in der Villa Stucki

Gastbeitrag









DER BAER ERZAEHLT!!


Lieber Andy,
Du hast mich gebeten um einen Bericht über das hab-Znacht in der Villa Stucki, und so will ich Dir gerne mitteilen, was mir dazu in den Sinn kommt. Das hab-Znacht ist das gemeinsame Essen am Mittwoch Abend, organisiert von unserm Verein hab (Homosexuelle Arbeitsgruppen Bern), wie es seit November 2007 in der Villa Stucki stattfindet. In der jetzigen Form gibt es das hab-Znacht also noch nicht lange, es geht aber auf eine ziemlich lange Tradition zurück.

Das gemeinsame Essen am Mittwoch Abend war schon viele Jahre und ist also jetzt immer noch ein zentrales Stück im Leben des Vereins, nicht das einzige und sicher nicht das einzig wichtige, was wir zu bieten haben, aber ein immer wiederkehrender Anlass, bei dem viele von uns sich treffen zu ungezwungenem Kennenlernen und Austausch. Seit der Verein sich in der Villa Stucki eingemietet, als ein Verein unter vielen andern in diesem Haus eine Bleibe gefunden hat, wird das hab-Znacht jetzt eben hier abgehalten. An andern Wochentagen und zu andern Tageszeiten treffen sich Gruppen von Müttern mit Kindern, Gruppen von Ausländern, Tanz- und Spielgruppen in diesem Haus, auch die Zusammenkünfte der mit uns verbundenen Jugendgruppe, die von uns angebotene Beratung und manchmal spezielle von uns organisierte Anlässe zu einem bestimmten Thema sind Teil des Veranstaltungsprogramms dieses Hauses.

Unser Abendessen ist also ein kleines Stück in dem vielfältigen Leben der Villa Stucki, die sich als Quartier-Treff versteht, offen für ein breites Publikum. Viele von uns finden es gut, wie wir in das bunte Allerlei integriert sind, das da in dem Haus abläuft.
Beim hab-Znacht gibt es natürlich etwas zu essen! Es entspricht der Zielsetzung unseres Vereins, die ich gerade in dieser Beziehung unterstützen möchte, dass wir nicht ein luxuriöses (und teures) Menu anbieten, sondern ein Abendessen gemäss dem Lebensstil unserer Mitglieder. Und doch gelingt es den Frauen, die für uns kochen, dem Essen immer eine spezielle Note zu geben, die es über den Alltag hinaushebt. Mit Liebe werden die Tische dekoriert, die Auswahl der Speisen bietet immer wieder eine Ueberraschung, es wird auf natürliche und saisongerechte Kost geachtet, alles wird appetitlich und lecker serviert, das Dessert ist immer besonders verführerisch, sündhaft gut.

Das Problem für die Köchinnen ist das: man weiss nie so genau, wieviele Leute kommen werden; denn man muss sich nicht vorher anmelden, wenn man teilnehmen will. So müssen sie kochen, dass es für viele reicht. . . Glücklicherweise sind bis jetzt auch meistens ordentlich viele gekommen, erst einmal, glaube ich, waren es eindeutig zu wenige, nicht einmal zwanzig. Wer also immer das liest, der sei herzlich eingeladen, am Mittwoch vorbeizukommen, damit so etwas sich nicht wiederholt!

Bei unserm hab-Znacht sind eigentlich fast alle Leute willkommen, natürlich die Mitglieder des Vereins, aber auch Schwule und Lesben, die nicht (wagen wir zu sagen noch nicht) Mitglied des Vereins sind, ihre Freunde und Freundinnen, Väter und Mütter, Brüder, Schwestern . . . In Wirklichkeit aber ist es so: Lesben sind gern gesehene Gäste, aber in der Minderheit, Freunde und Freundinnnen, Väter und Mütter, Brüder und Schwestern eigentlich kaum anzutreffen. Vor ein paar Jahren gab es einmal eine Untersuchung, und ich glaube, was damals herauskam, stimmt auch beim Essen in der Villa Stucki immer noch.

Der Durchschnittsbesucher unseres hab-Znachts ist zwischen dreissig und fünfzig und schwul: der Durchschnittsbesucher, und natürlich gibt es solche, die sind jünger oder älter, und einige verstehen sich eher als bi. Es kommen nicht jeden Mittwoch dieselben, aber die meisten, die kommen, kennen sich von einem frühern Mittwoch. Es gibt solche, die miteinander abmachen für einen bestimmten Mittwoch, andere kommen einfach und lassen sich überraschen, wen sie antreffen werden. Ganz klar: einmal kommt man zum ersten Mal. Wer zum ersten Mal kommt, braucht keine Angst zu haben! Er setzt sich auf einen freien Stuhl und sagt zu seinen Tischnachbarn: Ich heisse Willibald (oder wie immer), und schon ist er integriert, ohne dass er gleich seine ganze Lebensgeschichte und seine intimsten Geheimnisse preisgeben muss.

Was ich am besten finde: die meisten Leute, die ich beim hab-Znacht kennengelernt habe, sind eben gerade die richtigen für mich. Ich meine, es sind die selbstverständlichen Schwulen, die sich so annehmen, wie sie sind, ohne Komplex und ohne Grosstuerei, Leute, die im Leben ihren Ort finden und behaupten, mit denen man sich austauschen kann über kleine und grosse Sachen dieser Welt: Ereignisse des Alltags in Beruf und Freizeit, Probleme wie sie uns alle betreffen, Tagesaktualitäten. Käme da ein nichtsahnender Mensch von aussen mitten in unser hab-Znacht, der hätte vielleicht eine ganze Weile, bis er merkt, dass diese Leute da alle schwul sind, aber nicht weil wir es verstecken, sondern weil wir so selbstverständlich damit umgehen. Es gefällt uns, dass wir ganz ungezwungen miteinander reden können.

Gerne möchte ich zum Schluss noch die Schwubliothek erwähnen. Unser Verein verfügt über eine ordentliche Bibliothek (die eben Schwubliothek heisst): viele Bücher für Schwule und Lesben, zum Teil Sachbücher, zum Teil Romane und erzählende Literatur, dazu auch eine Sammlung DVD. Diese Schwubliothek ist immer während des hab-Znachts für alle hab-Znacht-BesucherInnen geöffnet, und die Ausleihbedingungen sind grosszügig.
Lieber Andy, habe ich genug oder zuviel gerühmt? Du weisst ja alles mindestens so gut wie ich! Du und ich, wir gehören zu den treuesten Gästen beim hab-Znacht. Doch Du wolltest es gerne von mir beschrieben haben. So sende ich Dir diese Zeilen mit freundschaftlichem Gruss!
Hans Baer.




Externe Links zum Thema:


Die Villa Stucki


Die Homosexuellen Arbeitsgruppen Bern



Sonntag, 9. März 2008

Kein Streik bei der Deutschen Bahn!




Streit beigelegt, Streiks abgesagt

Nach der Einigung im schwierigsten Tarifkonflikt in der Geschichte der Bahn können Millionen Reisende aufatmen: Die Lokführergewerkschaft GDL hat ihren für Mitternacht angedrohten Streik abgesagt. Die Bahn will jetzt die Notfahrpläne schrittweise wieder außer Kraft setzen. Wann und wie dies gelingt, ist noch unklar.



Das Freut mich dass die Beiden Hitzköpfe einig geworden sind da kann ich an Ostern gut nach Magdeburg fahren!

Freitag, 7. März 2008

Uwe Görke: das Buch kommt




Aller guten dinge sind drei!!
Das Buch von Uwe Görke erscheint im August 2008 beim Himmelsstürmer Verlag
was die anderen 2 Verlage (schutter Verlag und Queer.de) nicht hinbekommen haben hoffe ich nun, dass es die Hamburger fertigkriegen dass das Buch zum CSD Hamburg im August 2008 erscheint.
Ich habe mir ja schon 2 Exemplare vorbestellt ein Exemplar werde ich den Homosexuellen Arbeitsgruppen Bern in ihre Schwuliothek spenden, da kann es dann auch ausgeliehen werden!
Lieber Uwe ich freue mich dich auch in Buchform zu lesen!


Externe Links:

Homepage von Uwe Görke

Homepage der Autorin die den Text geschrieben hat


Dienstag, 4. März 2008

blgmdybrn recap




Liebe Leser


gestern abend war zum ersten mal dabei beim blgmndybrn , das Kürzel bedeutet Bloggymondaybern (Blogger Montag Bern) und ist ein Treff von Bloggern in Bern die sich monatlich einmal zum gedankenaustausch trifft.
dieses mal haben wir uns im Desperado Bern in der nähe vom Bahnhof Bern getroffen.




Wir waren mit mir 9 personen..also ganz übersichtlich!
mir hats gefallen, und ich werde das nächste mal wieder dabei sein..




Am Treff waren dabei:



Dannie



Hymnos



Kusito



chm



rouge



rasmus99



diekreide



habi



Ich



Freundliche Grüsse
Euer
Andy



Dienstag, 26. Februar 2008

Besuch in Angelbachtal bei Bernhard und Karl-Heinz




Ich habe vom 22. bis 24. Februar 2008 den Bernhard und den Karl-Heinz besucht.
Die beiden sind auch dann im April unsere Gastgeber beim Communitytreffen von Sweat Hands, das das erste mal im Süden Deutschlands im Angelbachtal bei Heidelberg im April stattfindet.Als Community stellvertreter wollte ich die beiden etwas früher kennen lernen nicht erst beim treffen und da ich da etwas näher dran bin als Hardi der Communitygründer wars für mich auch eine ehre die beiden kennenzulernen!
Ich habe die 2 Tage sehr genossen, ist eine schöne landschaft und der Bernhard und der Karl-Heinz sind sehr liebe Kerle!
ich habe mich da sehr wohl gefühlt!
Lieber Bernhard und Karl-Heinz herzlichen dank für die super Gastfreundschaft..und ich freue mich erstens mal euch beide als freunde zu haben und auch das ich dann im April mit der Community wieder bei euch beiden verweilen kann.
Bis Dato werden im April ca 10 Leute da sein..und ddie Leute kommen auch aus ganz Deutschland angereisst, ich kann euch versichern ihr werdet euch da sehr wohl fühlen ist eine sehr schöne landschaft!
Lieber Bernhard und Karl-Heinz herzlichen dank für die Gastfreundschaft, herzlich Der Andreas


angelbachtal-februar2007

Montag, 18. Februar 2008

Bald ist Ostern...

Da bald Ostern ist habe ich was im Netz gefunden das euch etwas darauf einstimmt.
Ich möchte das Video auch meinem Freund in Magdeburg dem Lutz widmen der mich so lieb Matterhornhase nennt!
Mein Lieber Lutzebär, jetzt weisst du was ich für dich sein möchte...dein Hase..
Mein Lieber Lutz ich habe dich ganz doll lieb!!





Donnerstag, 14. Februar 2008

Jugendliche verprügeln Fasnachtsbär




Der Berner Fasnachtsbär konnte sich nicht so recht über seine Befreiung freuen. Drei Jugendliche haben ihn vergangenen Samstag aufs Übelste verprügelt. Deshalb wird er nächstes Jahr nur noch in Begleitung von Sicherheitspersonal unterwegs sein.


Die Jugendlichen griffen den Bären von hinten an, schreibt «20 Minuten» in seiner Ausgabe vom Donnerstag. Der Mutz hatte kurz davor vom Balkon des Rathauses den Narren zugewunken. Er hatte keine Chance, sich zu wehren. «Hinter der Bärenmaske ist man fast blind und im dicken Kostüm viel zu unbeweglich», wird Fasnachtspräsidentin Noëlle de Preux zitiert. Sie geht deshalb davon aus, dass der Bär von den Jugendlichen bewusst ausgewählt wurde. Sie droschen auf ihn ein und stiessen ihn die Rathaustreppe herunter. Besonders schlimm: Das ganze spielte sich vor den Augen zahlreicher Zuschauer ab, und niemand griff ein.


Anmerkungen vom Blogger zu diesem Fall:


Ich bin ja mal gespannt, ob dann im Juni auch einfach weggeschaut wird bei schlägereien?
Ich hoffe nicht!und wenn gibt das dann wieder futter für die internationale Presse..und dann hat Bern dann ein riesiges Imageproblem und dann kommen nur noch die Chinesen und Japaner nach Bern zu besuch...und dann wird das gewerbe wieder mal einen grund haben zu jammern..aber jammern nützt leider nichts, denn am ganzen debakel ist unsere politik in bern schuld..und das heisst dann das die so hochgepriesene direkte Demokratie in der schweiz zum tragen kommen muss das heisst das wieder ein paar köpfe rollen müssen!
Der herr Hügli unser ach so gut arbeitender Polizeiverantwortlicher (übernimmt er denn auch Verantwortung?zumindest redet er sehr oft darüber!)ist für mich der erste der abgewählt werden muss!


Ich hoffe, dass ich wenigstens ein paar Denkanstösse geben konnte!


Bis Bald
Euer Blogger Andreas


Originalartikel bei espace.ch

Dienstag, 12. Februar 2008

bärner Fasnacht 2008 (2)




Die Fasnacht(Karneval, die 5.Jahreszeit) ist nun auch schon (fast) wieder Geschichte.
Dieses Mal habe ich mir das Spectakel in Bern Reingezogen so quasi vor meiner Haustüre.
Von der Bärenbefreihung über die Kinderfasnacht der Gassenfasnacht und dem Umzug mit 59 Gruppen beteiligung war ich überall live dabei!
und es hat mir gefallen!!
Nachfolgend lasse ich noch die Bilder sprechen die ihr seht wenn ihr aufs Bild unten klickt.
herzlich Euer Andy

baerner-fasnacht2008

Freitag, 8. Februar 2008

Bärner Fasnacht 2008 (1)


Gestern Abend um 20 uhr ist die Berner Fasnacht mit der "Bärenbefreihung" losgegangen und bis Sonntag ist nun die stadt Bern in den Händen der Narren!
Ich würde mich ja nicht als Fasnächtler und Narr bezeichnen aber es ist immer wieder lustig sich das Schauspiel anzusehen..da werden einige Leute stimmig also so wie sie wirklich sind.
Mehr dazu werde ich euch dann in einem 2.Eintrag mitteilen, wo ich dann auch eine Bildergallerie veröffentliche..aber vorerst möchte ich die Berner Fasnacht auf mich einwirken lassen...

Herzlichst
Euer Andy