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Donnerstag, 24. Juli 2008

Schwul zu sein bedarf es wenig...

Gastbeitrag initiert durch mich von Stoeps und Tom







Zum Kommentar von Honigbaerli in meinem Post Stoepsorama: Stoeps und Tom im TV
kamen mir einige Gedanken, die ich gerne in einem separaten Post mitteilen möchte:



Honigbaerli schreibt: ..schön das ihr euch so öffentlich zeigt..ist ja nicht so üblich unter uns!!



@honigbaerli und @alle: Naja, ich dachte die Zeiten, in denen wir uns verstecken müssen, sind vorbei? Zumindest hier in Mitteleuropa und speziell in der Schweiz, dem einzigen Land, dass per Volksabstimmung mit um die 60% Ja-Stimmen die registrierte Partnerschaft für Homosexuelle (was für ein klinisches Wort...) eingeführt hat. Für mich persönlich ist diese Zeit auch vorbei, ich glaube sogar, es gab sie gar nie. Wir leben ja auf dem Land in einem Dorf mit 470 Einwohnern und haben dort absolut keine Probleme. Das ist zwei Dörfer weiter als dort wo ich aufgewachsen bin. Man kennt mich hier. Und Probleme mit meinem Schwulsein hatte ich auch sonst nie, nachdem ich mein Coming-Out mit 18 hinter mich brachte. Hängt aber vielleicht genau mit meiner/unserer Offenheit zusammen? Naja, vielleicht auch mit meinem frechen Mundwerk und meiner Schlagfertigkeit. Und vielleicht auch mit der Tatsache, dass ich keine Wattebausch schmeissende Husche bin. Die haben's immer etwas schwerer, das gebe ich zu. Ich bin wer ich bin und das zeige ich auch. Und entsprechend bin ich für die Leute auch greifbar. Sich verstecken heisst auch lügen und wer akzeptiert schon gerne jemanden der lügt und nicht sich selber ist?



Seit ich 18 bin, weiss jeder der mich kennt das ich schwul bin. Und das ist auch gut so! ;-)



Und Schwul sein ist ja auch nix besonderes! Ich interessiere mich ja auch nicht dafür, ob mein Bankberater zu Hause gerne Gummiwindelspiele mit seiner Freundin treibt, oder mein Zahnarzt sich von seiner Frau auspeitschen lässt. Das ist jedem seine Privatsache. Und so ist es auch meine, dass ich halt einen Partner anstatt eine Partnerin habe. Aber ansonsten koche ich meinen Kaffee genauso mit Wasser.



Oft betrachten sich Schwule und Lesben als etwas ganz besonderes und bilden sich etwas darauf ein. Ich kenne auch ganze viele Leute die fast ausschliesslich in einem schwulen Kosmos, z.B. in Zürich leben. Da ist dann vom Arbeitgeber über den Nachbar, den Ladenbesitzer des Lebensmittelladens im Quartier, den Coiffeur, den Arzt, den Apotheker alles schwul. Da finden eigentlich sogar wirklich fast nur noch schwule Sozialkontakte statt. Ehrlich gesagt, das fühlt sich für mich etwas fremd an. Meine Definition von mir ist nicht, dass ich ein Schwuler bin. Ich bin Stoeps! Meine sexuelle Orientierung ist die, dass ich auf Kerle stehe. Aber damit hat es sich dann auch. Muss ich meine Lebensrealität und meinen Lebensstil wirklich auf meine sexuelle Orientierung ausrichten??? Ich finde das irgendwie komisch. Ich bin ein Mensch wie jeder andere auch. Mit Stärken und Schwächen, mit Talenten und schwierigen Anteilen. Ich kann an der Gesellschaft genau so wertvolle Beiträge leisten und mitwirken am sozialen Leben.



Ich kenne Schwule, die verbringen fast ihre ganze Freizeit damit, sich sexuell auszuleben. Das fand ich mit 18 auch mal toll. Wurde mir aber bald zu langweilig und eintönig. Das Leben hat mehr zu bieten als das.



Vielleicht hängt es eben mit meiner Sicht der Dinge zusammen, dass ich mit meinem heterosexuellen Umfeld nie Probleme hatte. Wir sind uns nicht fremd! Wir teilen die gleichen Probleme, Sorgen und Nöte, weil wir alle Menschen sind. Und um wieder zum Anfang zurückzukommen, was unter der Bettdecke läuft, ist Privatsache.



Vielleicht ticke ich da auch einfach zu simpel und mache es mir zu einfach? Aber es klappt!



Deshalb habe ich auch kein Problem mich öffentlich zu zeigen! Und das wünsche ich auch allen anderen von "unserer Familie"! Schwul- oder lesbisch sein sollte nicht mehr oder weniger gewertet werden als blond- oder dunkelhaarig zu sein. Das wünsche ich mir. Aber das hängt eben auch von der eigenen Einstellung und dem eigenen Lebensstil ab.



In diesem Sinne - für mich ist absolut unwichtig ob jemand schwul, lesbisch, heti, bi, trans-, multi-, poly- oder metrosexuell ist. Sei einfach Dich selbst!





Original Post bei Stoepsorama



Samstag, 17. Mai 2008

Das Wunder von Schwerte





Liebe Leser,


Nachfolgende Zeilen und die Bilder oben erreichten mich gerade aus Schwerte:


Heute ist nicht das Wunder von Bern, sondern das Wunder von Schwerte geschehen! Nach 2 Fehlversuchen mit zwei anderen Verlagen, das Buch Uwe Görke - Mein Leben mit HIV (ISBN 978-3-940818-00-3) herauszubringen, kam heute das erste Exemplar (welches eigentlich der Verleger - http://www.himmelstuermer-verlag.de - sein eigen nennt) in Schwerte an. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie mir die Tränen liefen und Benny und ich uns umarmten. Was für ein Druck ist von uns gefallen - mit riesigem Dank nach Königswinter zur Autorin Andy Claus (http://www.andy-claus.de), die beispielhaft meine Notizen/Bilder/Tagebucheinträge in Wort und Bild zusammengefügt und auch Texte ÜBER Uwe Görke verfasst hat. Meiner Meinung nach sucht ihre Arbeit ihresgleichen ... wovon ihr euch schon bald selbst Uwe mega Stolz...überzeugen könnt. Aus 1800 Seiten Tagebuch wurden 180 Seiten Biografie.




Ja und jetzt liegt es hier, mein Buch, mein Traum ist Dank Andy Claus und Achim Albers wahr geworden. In den nächsten Tagen gehen nun die Vorbestellungen mit Widmung an euch raus. Wer noch nicht überwiesen hat, sollte dies tun.




Wer heute falsche Hoffnungen weckt,
weckt morgen echte Enttäuschungen...




PS: Lieber Uwe, ich habe immer an dich geglaubt,Du bist ja ein Kämpfer!!Ich freue mich auch sehr darauf wenn ich dann meine 2 Exemplare in den händen halte, ein Exemplar spende ich der Hab(Homosexuelle Arbeitsgruppen Bern in Ihre Schwubliothek


Herzlich Euer

Andy




Links zum Thema:


Der Verlag


Die Autorin


Blog von Uwe Görke


Die Homosexuellen Arbeitsgruppen Bern(Hab)





Dienstag, 18. März 2008

Ostern im wilden Osten





Wie schon letztes Jahr, werde ich über Ostern im Ausland verweilen. Letztes Jahr war ich die Tage ja in Salzburg im Kloster (schaue Hier).




Dieses Jahr verweile ich über die Ostertage in Magdeburg im sehr schönen Bundesland Sachsen-Anhalt, also im wilden Osten von Deutschland (schaue Hier.Ich besuche den meinen lieben Freund Lutz!




Geplante Aktivitäten sind:

--Der Besuch beim "Checkpoint Alpha" der gedenkstätte des Grössten Grenzübergangs zwischen Der ehemaligen DDR und der BRD in Helmstedt/Mariaborn


--2Tage sind geplant wo wir in den Hartz Fahren (Hartz Eisenbahn und der "Brocken") der Brocken ist der Höchste Berg Norddeutschlands und den wollen wir auch erkunden.





Ich wünsche Allen Lesern Frohe Ostern und dicke harte Eier.

Euer Andreas Alias Honigbaerli


Freitag, 7. März 2008

Uwe Görke: das Buch kommt




Aller guten dinge sind drei!!
Das Buch von Uwe Görke erscheint im August 2008 beim Himmelsstürmer Verlag
was die anderen 2 Verlage (schutter Verlag und Queer.de) nicht hinbekommen haben hoffe ich nun, dass es die Hamburger fertigkriegen dass das Buch zum CSD Hamburg im August 2008 erscheint.
Ich habe mir ja schon 2 Exemplare vorbestellt ein Exemplar werde ich den Homosexuellen Arbeitsgruppen Bern in ihre Schwuliothek spenden, da kann es dann auch ausgeliehen werden!
Lieber Uwe ich freue mich dich auch in Buchform zu lesen!


Externe Links:

Homepage von Uwe Görke

Homepage der Autorin die den Text geschrieben hat