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Sonntag, 6. März 2011

Berlin: abkassiert und rausgeworfen..

BerlinBear Banner




gerade erfahren von einem guten freund aus berlin:


Quelle: berlinbear.de



"Skandal beim Kerlestammtisch - Wirt erklärt Bärengruppe für wirtschaftlich nicht tragbar, nachdem er gut an Ihnen verdiente.



Seit einigen Jahren gibt es nun schon den Kerlestammtisch Berlin an verschiedenen Orten und mit verschiedenen Konzepten. Ein beliebtes Konzept seit 3 Jahren war der Stammtisch am 1. Mittwoch des Monats im Restaurant "essen fassen".



Die bärigen Wirte Andreas und Norbert hießen die Kerle eigentlich immer willkommen, zumindest deren Geld.

Insbesondere da der Stammtisch an einem eher umsatzschwachen Tag wie dem Mittwoch stattfand, brachte der Stammtisch doch wahrscheinlich immer etwas Kontinuität in die Kasse.



Doch mit dem aufkommenden Erfolg des Restaurants in einer der spießigsten Ecken Charlottenburgs, schienen diese Stammgäste wohl zunehmend ein Klotz am Bein.



Zuerst wurden sie in einen Nebenraum verfrachtet, der am Anfang viel zu klein für die vielen Stammtischkerle und damit völlig ungemütlich war. Und später, als zunehmend klar wurde, dass viele der Kerle dadurch vergrault worden sind, bat man um vorherige Anmeldung, wieviele Kerle denn nun beim nächsten Mal erscheinen würden. Die Spontaneität des Termins war somit dahin und diese Veranstaltung verkam zur Farce. Immer mehr Stammtischkerle blieben lieber zuhause, zumal es auch zunehmend an Freundlichkeit und Herzlichkeit seitens der Wirte mangelte.



Gestern nun kam es zum Eklat. Nachdem ca. 10 Kerle einige Stunden gemütlich beeinander gesessen, getrunken und gespeist haben und NACHDEM ALLE BEZAHLT HABEN, platzte die Bombe.



Den letzten im Aufbruch begriffenen Gästen wurde gesagt, dass man den Stammtisch in Zukunft nicht mehr im Hause haben möchte. Es kamen einige seltsam vorgeschobene Gründe, die allesamt unglaubwürdig waren.



Die traurige Wahrheit ist, dass eine Gruppe von 10 und mehr bärigen Kerlen nicht zu dem neuen, bürgerlichen Klientel passt, welches in letzter Zeit dieses Restaurant frequentiert. Es gab durchaus gestern Anzeichen dafür, dass man sich in dem Hauptraum naserümpfend über die Bären echauffiert hat, weil sie es wagten zu lachen und Spass zu haben.



Nun kann jeder Wirt selbst entscheiden, wen er als Gast haben möchte und wen nicht, diese Entscheidung wird auch respektiert.



Nur kann man es schaden finden, dass man wie ein abgenutzter Lover aus dem Bett geworfen wird, kurz nachdem man sich an ihm befriedigt hat.



FAZIT: Die Art und Weise, wie man Stammgäste (die sich immer gut benommen haben) kalt gestellt hat, um sich opportunistisch an neues Klientel zu werfen, macht es uns unmöglich, weiterhin Empfehlungen für dieses Lokal auszusprechen."



hätte ich nicht gedacht, dass das in der stadt berlin passieren kann..wir schwulen müssen uns immer noch stark machen für unsere lebensweise..und wir haben es in der hand solches gebahren zu unterbinden und wirte die so agieren an den pranger stellen. sowas darf einfach nicht passieren!




PS: solches gebahren darf nicht zur norm werden, darum erwähne ich hier auch den spiessigen übeltäter auch mit vollem namen!



Samstag, 19. Februar 2011

Schweizer richter schicken schwulen in den tod




Ein homosexueller Iraner muss nach sieben Jahren Partnerschaft mit einem Berner die Schweiz verlassen. Laut Bundesverwaltungsgericht droht dem für Drogenhandel verurteilten Mann wegen seiner sexuellen Orientierung im Iran keine menschenrechtswidrige Behandlung.




Zitate:



„Die Richter in Bern räumen ein, dass Homosexualität im Iran grundsätzlich illegal ist und die Scharia dafür formell die Todesstrafe vorsieht. Gleichwohl sei Homosexualität in der iranischen Gesellschaft nicht ungewöhnlich. Eine systematische Diskriminierung sei nicht feststellbar.“



“Vielmehr werde Homosexualität von den Behörden im Alltag geduldet, zumindest wenn sie nicht in möglicherweise Anstoss erregender Art öffentlich zur Schau gestellt werde. Aktuell sei denn auch kein Schicksal aus dem Iran bekannt, wo jemand allein aufgrund seiner sexuellen Orientierung verurteilt worden wäre.“



„Im übrigen habe der Betroffene schon dreimal seine Familie im Iran besucht, zweimal sogar mit seinem Schweizer Freund. Die Einreise und der Aufenthalt hätten sich dabei problemlos gestaltet. Es sei deshalb nicht davon auszugehen, dass ihm bei einer Rückkehr in den Iran eine menschenrechtswidrige Strafe oder Behandlung drohe.“



„Am Montag hat das Bundesverwaltungsgericht mitgeteilt, dass ein 35-jähriger Ausländer wegen Drogenhandels in seine Heimat abgeschoben wird. Soweit nichts Aussergewöhnliches. Doch es handelt sich um einen homosexuellen Iraner, was dem Fall eine gewisse Brisanz verleiht: Im Iran gilt Homosexualität als Kapitalverbrechen, das mit dem Tod bestraft werden kann. Das sogenannte Non-Refoulement-Prinzip der Genfer Flüchtlingskonvention, der auch die Schweiz beigetreten ist, untersagt eine Ausschaffung, wenn der Person in ihrer Heimat Gefahr für Leib und Leben droht.“


Zitate Ende.




Meines wissens wägen die gerichte ja bei ihrer urteilsfindung ab.
Was wiegt schwerer, dass er mit drogen handelt was heteros ja auch oft tun, oder, dass er wegen seiner lebensweise im iran ermordet wird?

Auch für den Schweizer Anwalt des Iraners, Pierre André Rosselet, den ich persönlich kenne und mit dem ich letzten Mittwoch über den fall gesprochen habe, ist die Argumentation des Gerichts ein Rätsel: «Ich hätte mir hier von der Justiz mehr Recherche und Einfühlungsvermögen erwartet.» Sein Antrag, von der Schweizer Botschaft in Teheran eine Einschätzung der aktuellen Situation einzuholen, wurde abgelehnt. Ebenso wurde sein Verweis auf ein Urteil des obersten englischen Gerichts, in dem einem homosexuellen Iraner schliesslich Asyl gewährt wurde, ignoriert. «Man würde denken, dass England und die Schweiz nicht so weit auseinander liegen», sagte Rosselet.

Meine Meinung dazu:
«Man kann von einem Menschen nicht erwarten, seine sexuelle Orientierung zu verheimlichen, um der Verfolgung zu entgehen. Das ist ein Menschenrecht.» Hinzu käme, dass neben Homosexualität auch Drogenbesitz im Iran mit dem Tod bestraft werden kann. Auch dass sich die Lage vor Ort aufgrund der wieder aufgeflammten Proteste schnell verschlechtern könnte, wurde ihrer Ansicht nach ausser Acht gelassen.




Das so was in der schweiz passieren kann habe ich nicht erwartet, die schweiz ist ja bekannt für seine humanität und schimpft sich ja sehr sozial und demokratisch..ist wohl doch nicht so!



Mich würde interessieren was meine leser dazu meinen kommentare sehr erwünscht!





Links zum Thema:


Schwule Welt von Samstag ist ein guter Tag


schickt die schweiz iraner in den tod by 20 minuten online


Gayradio das schwul lesbische radio der hauptstadt


Pinkcross die schweizer schwulenorganisation



Donnerstag, 17. Februar 2011

3gang: die villa rappt






wie jeden mittwoch bin ich auch gestern in die villa gepilgert zum schwul lesbischen nachtessen in bern.




Gestern wurden wir nicht nur mit leckerem essen von markus verwöhnt, auch die ohren wurden verwöhnt..und zwar vom rapper mcreez.




Ich bin ja als alter mann etwas mit gemischten gefühlen gestern in die villa gegangen, aber ich wurde angenehm überrascht was musikmässig geboten wurde, denn rapp ist sonst nicht so mein musikgeschmack.




Mir hats gefallen, auch das auge isst ja bekanntlich mit und was Andreas so wie der kerl mit bürgerlichen namen heisst, hat sein bestes gegeben!
Toll fand ich es auch dass seine eltern auch dabei waren und ihn im hintergrund tatkräftig unterstützten.




PS: und das nicht ein falscher eindruck entsteht..es ist ja ein symphatischer kerl, aber ich habe mit keinem gedanken dran gedacht was sexuelles mit ihm anzufangen..aber emphatie habe ich natürlich schon empfunden..und das ist sicher nicht verboten!




Links zum Thema:


Der Rapper


Die Hab


HAB Events


das wöchentliche schwul lesbische nachtessen der hauptstadt



Mittwoch, 21. Juli 2010

bayern stellt gleich!

bayernkerle


Der Freistaat Bayern hat ein neues Beamten-Dienstrecht beschlossen, in dem sämtliche Benachteiligungen von verpartnerten Schwulen und Lesben aufgehoben wurden.



Ab dem 1. Januar 2011 sind Landesbeamte damit im Besoldungs- und Versorgungsrecht gleichgestellt. Wie ihre heterosexuellen Kollegen erhalten homosexuelle Beamte, die eine Eingetragene Lebenspartnerschaft eingegangen sind, etwa auch den Familienzuschlag, der für Kinderlose über 1.200 Euro im Jahr ausmacht. Dieser wird bislang nur in acht der 16 Bundesländer gewährt.



Bislang galt Bayern nicht als Vorreiter in Sachen Homo-Ehe. So hat die Staatsregierung zwei Mal vergeblich versucht hat, die Gleichstellung der Lebenspartnerschaft vor dem Verfassungsgericht zu stoppen. Als Karlsruhe schließlich entschied, dass eine grundlose Benachteiligung von Homo-Paaren verfassungswidrig ist, zog das Land seine letzte Klage zurück.



Das Standesamt steht Schwulen und Lesben bereits seit 2008 offen. Damals setzte die FDP nach dem Verlust der absoluten CSU-Mehrheit den Eintragungsort bei den Koalitionsverhandlungen durch. Zuvor durften sich gleichgeschlechtliche Paare nur beim Notar verpartnern.





es geschen noch zeichen und wunder, ich hoffe, das es auch umgesetzt wird..es ist ja in katholischen gebieten üblich die sachen unter den teppich zu kehren



Dienstag, 22. Juni 2010

LUDWIGSBURG Saubere Sauerei: Im Stadtbad sind die schwulen Bären los




wie die überschrift dieses posts zeigt, hat die presse wieder mal eine kampagne gegen uns schwule gestartet.das ganze ist aber nicht wie so oft im tiefsten bayern oder an anderen stockkatholischen gebieten passiert sondern unweit der landeshauptstadt von baden würtemberg in ludwigsburg.
hier der betreffende artikel aus der ludwigsburger presse




was ist passiert?


das Bärenbaden in Ludwigsburg ist leider Geschichte. Am Freitag hat die Ludwigsburger Kreiszeitung einen Artikel über Schwule Sauereien im Alten Stadtbad Ludwigsburg geschrieben.



"Bärenbaden" im Stadtbad untersagt. Sex sei nicht akzeptabel.



Sechs Jahre lang konnten sich schwule Bären ungestört im Ludwigsburger Stadtbad vergnügen. Immer am letzten Freitag im Monat stand dort das "Bärenbaden" auf dem Programm. Für 50 Euro pro Stunde hatte ein Mitglied der "Stuttgarter Bären" das Bad von den Stadtwerken angemietet. Die mehr oder wenigen dicken Bartmänner waren dann unter sich und konnten machen, was sie wollten.




die jugend war nie gefärdet!




"Darf man dort Sauereien machen? Oder präziser gefragt: Darf Mann dort Sauereien machen? Antwort: Ja, Mann darf! Wenn er keine Spuren hinterlässt. Womit schon klar ist, dass es nicht um Schüler geht, die ins Becken pinkeln. Sondern um Sex. Um Sex zwischen Männern."



Vergeblich bemühte sich Autor Hahn in seinem ersten Bericht um eine negative Stellungnahme. Die Bären hätten das historische Stadtbad "immer picobello hinterlassen", zitiert er Karin Wächter, die bei den Stadtwerken Ludwigsburg-Kornwestheim für die öffentlichen Bäder zuständig ist. Die Dame hatte auch keine moralischen Bedenken: "Das ist eine private Veranstaltung. Und es sind ja alles erwachsene Menschen, die da reingehen."


Nach dem Bericht einer Lokalzeitung haben die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim das traditionelle "Bärenbaden" im Stadtbad untersagt. Sex sei nicht akzeptabel.




Wächters Chef jedoch sprang aus dem Sessel, als er am Samstag den Artikel in der Kreiszeitung las: Stadtwerke-Geschäftsführer Bodo Skaletz kündigte noch am Wochenende an, den Mietvertrag für das Bärenbaden fristlos zu kündigen. Von den Bären habe er noch nie etwas gehört, zitiert ihn Wilfried Hahn in der Ausgabe vom Montag, und erst recht nicht davon, dass selbige auf ihrer Webseite für "Schweinkram" trommeln. Sexuelle Aktivitäten seien in dem Bad niemals erlaubt worden.


Den Stuttgarter Bären selbst war die Gefahr offensichtlich bewusst. Auf Ihrer Webseite appelierten sie eindringlich zur Sauberkeit, um das Bärenvergnügen nicht zu gefährden. So sollten benutzte Gummis nicht in den Schränken liegen gelassen werden, hieß es etwa. Das Resumé von Wilfried Hahn: "Trotz aller Sauberkeitsappelle haben die Bären aber trotzdem Spuren hinterlassen - und zwar im Internet. Und damit haben sie sich selbst einen Bärendienst erwiesen."



ich fasse zusammen:

wenn man schwul ist, ist sex verwerflich und wenns auskommt, das man unter erwachsenen spass hat muss das unterbunden werden.wie hätten wohl die stadtverantwortlichen reagiert, wenns um heterospass gegangen wäre? da hätte sicher niemand was dagegen unternommen nehme ich mal an!!




PS: es gibt leider immer noch ewiggestrige die nicht für war halten wollen, dass auch 2 männer oder 2 frauen spass zusammen haben können und es sind ja erwachsene leute..und keine kinder, das kommt noch dazu.ich glaube der staat und der landkreis hat nix im privatleben zu suchen, denn schwul sein ist kein strafbestand!!
sind die homophoben und heterosexistischen komponennten denn nicht auszurotten??!!




Links zum Thema:


die homepage der stuttgarter bären


kommentar des autors vom artikel


Sex-Skandal im Stadtbad by stuttgarter nachrichten


Bären" sind ihren Treffpunkt los by stuttgarter zeitung


Stadtwerke stoppen erotische Wasserspiele by bietigheimer zeitung




eine rote karte geht an: die stadtverantwortlichen von ludwigsburg..schähmt euch so geht man mit menschen nicht um..oder soll demnächst von uns schwulen bei euch im schlafzimmer kontrolliert werden was ihr da so anstellt?



Sonntag, 13. Juni 2010

staatsbesuch aus ostdeutschland im nachgang die fakten und bilder

lutz-in-der-schweiz juni2010



wie jedes jahr im juni bekomme ich besuch von meinem freund lutz aus magdeburg aus dem schönen land sachsen-anhalt, so auch dieses jahr.


wie immer konnte ich im die schönen und die etwas weniger schönen sachen der schweiz zeigen!
die schönen sachen die ich im zeigen konnte:


stadt bern mit münster, westside und bärenpark mit den kleinen babybärchen.

den rheinfall den grössten wasserfall in europa.


Die zähringerstadt fribourg, die stadt mit dem welschen charme.


am 8.juni waren wir bei amal und sue in schliern eingeladen, und durften uns da live ein bild davon machen wie es in lesbischen beziehungen so zu und her geht..wir hatten tolle gespräche und wurden sehr freundschaftlich bewirtet und unterhalten,toll fanden wir wie unkompliziert wir von amal und sue angenommen wurden, liebe amal liebe sue herzlichen dank für den tollen abend!!


und zu lutzes geburtstag war auch wieder ein nachtessen in der villa stucki angesagt, wo mittwochs jeweils wir schwulen und lesben für gemütlichkeit und stimmung sorgen!




in sachen transport hat ausser dem rückflug, der 1,5 stunden zu spät abflog alles super geklappt.

und auch sonst haben wir es uns gut gehen lassen, auch ein kinobesuch im westside war dabei!


also eine durchaus runde sache. im september bin ich dann auf staatlichem gegenbesuch wieder in magdeburg anwesend, wo ich mich auch wieder sehr darauf freue!



Donnerstag, 20. Mai 2010

Schwule, Lesben und Kirche – ein Problem?




gestern am 19. Mai diskutierten Vertreter der Christkatholischen Kirche und der evangelisch-reformierten Kirche zusammen mit dem HAB-Präsident Christoph Janser, über dieses Thema.




Beim Kamingespräch am «3gang», dem Nachtessen der HAB, diskutieren Peter-Ben Smit von der Christkatholischen Kirche und Martin Stüdeli von der evangelisch-reformierten Kirche zusammen mit Christoph Janser, HAB-Präsident, über dieses Thema.




die frage konnte nicht abschliessend geklärt werden, aber es kam beim gespräch folgende einschätzungen meinerseits folgende antworten raus:

- prinzipil ja wenn man bei der richtigen kirche andokt.

- bei der christkatholischen kirche und prothestanten ist das schon heute möglich, das man dass öffentlich tun kann so zu leben wie es für einem stimmt und das auch öffentlich und nicht im versteckten.




- bei der römisch katholischen und der ostkirche einigen freikirchen findet das schwule leben unter ausschluss der öffentlichkeit statt, dass heisst das leben wird zum versteckspiel und fördert die päderasterie, denn liebe lässt sich nicht umlenken in andere kanäle.




es gab noch eine wortmeldung einer römisch katholischen theologin, die ausführte, dass es sehr schwierig ist da gute arbeit zu leisten, und es ihr unmöglich gemacht wurde da zu bestehen als lesbische frau, und sie sich da nicht mehr einbringen konnte und deshalb da gekündigt hat!




zur sprache kam auch die sexuellen übergriffe von ein wenigen katholischen priestern, dazu ist zu sagen, wenn man was unterdrücken muss, ist die warscheinlichkeit gross, dass dies dazu führt,dass kinder zum ventil werden.




es ist aber so, dass trotzdem in der katholischen kirche sehr viel gute arbeit geleistet wird, auch von schwulen und lesbischen patoren und hilfspersonen und ohne diese würde die organisation kirche schon lange nicht mehr funktionieren.




Wer so sein darf wie er wirklich ist, und freude an seiner tätigkeit hat macht seine arbeit noch besser, und auf gute arbeit ist unsere gesellschaft angewiesen!!



Sonntag, 9. Mai 2010

Baltic Pride trifft auf Gegendemo

baltic pride 2010




Bei dem in letzter Sekunde genehmigten CSD in Vilnius muss die Polizei Schwule und Lesben vor bedeutend mehr Gegendemonstranten schützen.




Bei dem in letzter Sekunde genehmigten CSD in Vilnius muss die Polizei Schwule und Lesben vor bedeutend mehr Gegendemonstranten schützen.
Es war nicht der erste CSD in Litauens Hauptstadt, aber der im Vorfeld umstrittenste. Die "Hochsicherheitsdemo" (Volker Beck über Twitter) wurde erst am Freitag vom obersten Verwaltungsgerichtshof erlaubt, nachdem Vorinstanzen eine Erlaubnis durch die Stadt wegen angeblicher Sicherheitsbedenken kassiert hatten . Auch um den Ort hatte es im Vorfeld Streit gegeben.




Die rund 300 bis 500 Teilnehmer, darunter viele Unterstützer aus dem europäischen Ausland wie Volker Beck oder Schwedens Europaministerin Birgitta Ohlsson, wurden schließlich am Samstag mit Bussen zu dem abgesperrten Demonstrationsgebiet am Fluss Neris gekarrt, Gegendemonstranten oder auch einfach Interessierte mussten von der anderen Seite des Flusses oder ab einer entfernten Absperrung in einem Neubaugebiet zuschauen.




Dort hatten bis zu 1.000 Polizisten alle Hände damit zu tun, ein Durchbrechen der Absperrung durch bis zu 1.500 Gegendemonstranten zu verhindern. Überwiegend junge Menschen mit rechtsnationaler Gesinnung schrien Medienberichten zufolge "Tod den Schwulen" oder "Litauen den Litauern", auch soll vereinzelt mit Steinen, Flaschen und Rauchbomben geworfen worden sein.




Unterstützung für den CSD kam aus dem Ausland: laut Volker Beck sprachen zahlreiche Mitglieder des Europäischen Parlaments (darunter der offen schwule Brite Michael Cashman) bei der Abschlusskundgebung, auch die Botschafter aus Großbritannien, der Tschechei, aus den Niederlanden und Frankreich meldeten sich zu Wort. Zudem waren Mitglieder von Amnesty International und ILGA sowie viele Privatpersonen angereist, um die litauischen Schwulen und Lesben zu unterstützen.




Meine Meinung:


Wie gut die akzeptanz von uns schwulen ist zeigt sich wieder mal den vorgehenden zeilen wiederspiegelt.das heisst für uns schwulen, das wir uns öffentlich vermehrt um unsere aktzeptanz bemühen und stark machen müssen.




weitere Quellen zum Thema:


offizielle homepage der baltic pride


Baltic pride by queer.de


video von der pride in vilnus gefunden bei youtube.com



Dienstag, 30. März 2010

gerichtlich verordnete diskriminierung von schwulen in der schweiz

Homosexuelle verlieren gegen Junge SVP


Das Walliser Kantonsgericht hat eine von rund 40 Mitgliedern verschiedener Schwulen- und Lesbenorganisationen eingereichte Beschwerde abgewiesen. Dabei ging es um eine Schmähschrift der SVP.




In der Schmähschrift bezichtigte die Jungpartei der SVP des Kantons Wallis Homosexuelle «normabweichenden Verhaltens». Die von der Jungen SVP verschickte Mitteilung verstosse nicht gegen den strafrechtlichen Bereich, schreibt das Walliser Kantonsgericht in einem Communiqué. Insbesondere lehnte es den Vorwurf der Ehrverletzung ab, den einer der Kläger erhoben hatte.



Das Gericht begründete seinen Entscheid damit, «dass die strittigen Äusserungen ohne nähere Angaben von Zeit, Ort oder anderen Umständen ganz allgemein auf alle Homosexuellen zielten». Sie erlaubten es deshalb nicht, den Beschwerdeführer persönlich zu identifizieren.





Die freie Meinungsäusserung von schwulen in der schweiz wird höher gewichtet als diskriminierende äusserungen..




Die Junge SVP sieht in diesem Entscheid einen «Sieg der Meinungsäusserungsfreiheit», wie sie in einem Communiqué am Dienstag schrieb. Die Kläger ihrerseits müssen nun entscheiden, ob sie das Urteil ans Bundesgericht weiter ziehen wollen. «Wir müssen das zuerst besprechen», sagte Jean-Paul Guisan von Pink Cross.



Dieser fall zeigt wieder wieweit es mit der akzeptanz von uns schwulen ist!



Dienstag, 23. März 2010

europride09:Grosser Erfolg, leichtes Plus, keine Defizitgarantie

Verein EuroPride 09 endgültig aufgelöst


Zürich, 22. März 2010 – Gestern Montagabend wurde der Verein EuroPride 09 anlässlich seiner letzten Generalversammlung aufgelöst. Mit der Durchführung des europäischen Grossanlasses für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle sowie deren Freunde im vergangenen Mai/Juni hatte er seinen Vereinszweck erfüllt. Die Rechnung ist ausgeglichen, auf eine Defizitgarantie aus dem Lotteriefonds des Kantons Zürich konnte verzichtet werden.




Die EuroPride 09 in Zürich ist Geschichte – und zwar eine Erfolgsgeschichte, auch in finanzieller Hinsicht. Die gestern an der letzten Generalversammlung des Vereins präsentierte Rechnung ist (zwar knapp, aber immerhin) ausgeglichen. Zurückzuführen ist das auf eine trotz der Wirtschaftslage relativ erfolgreiches Sponsoring, den haushälterischen Umgang mit vorhanden Mitteln und vor allem unzähligen Gratisleistungen von Freiwilligen und Firmen. Damit beanspruchte der Verein EuroPride 09 die vom Zürcher Regierungsrat aus Mitteln des Lotteriefonds gesprochene Defizitgarantie nicht. Dies hat er der Finanzdirektion des Kantons Zürich bereits vor geraumer Zeit mitgeteilt – was offenbar zu einer gewissen Freude beider Seiten führte.
Der Verein schloss das Jahr 2009, in dem die EuroPride 09 stattfand mit einem Aufwand und einem Ertrag von rund 418'000 Franken ab. Die Differenz betrug einige hundert Franken ertragsseitig. Rund 360'000 Franken erwirtschafteten die Organisatoren durch Sponsoring, Spenden, Inserate und einem Beitrag über 50'000 Franken aus dem Lotteriefonds. Die Mitgliederbeiträge machten über die relevanten Jahre 2008 und 2009 immerhin rund 60'000 Franken aus.




Es geht weiter




In diesem Jahr findet der von CSD in Zurich Pride Festival umbenannte Anlass vom 3. bis 6. Juni statt. Am 4. und 5. Juni wird es – ähnlich wie an der EuroPride ein Strassenfest mit Rahmenprogramm geben, diesmal auf dem Turbinenplatz im Kreis 5. Die diesjährige EuroPride findet unter etwas weniger günstigen Vorzeichen in Warschau statt, mit der Parade am 17. Juli 2010.




Es freut mich, das ein so grosser anlass so gut und professionell abgewickelt werden konnte und das ohne das die öffentliche hand dafür in anspruch genommen werden musste.was die stadt zürich häufig auf die reihe bringt hat dieses mal geklappt, wenn beim debakel der bar nervous die stadt zürich nun auch noch im nachgang einen guten job macht bin ich sehr glücklich..da ist ja einiges schief gegangen!



Montag, 1. Februar 2010

Der schwule fernsehsender TIMM hat insolvenz angemeldet



Am Dienstag wurde erst bekannt, dass der TIMM-Betreiber, die Deutsche Fernsehwerke GmbH (DFW), Insolvenz angemeldet hat. Die Lage ist nun offenbar hochdramatisch: Wegen ausstehender Zahlungen soll der Satellitenbetreiber Astra damit drohen, die Verbreitung umgehend einzustellen. Ebenso hätten mehrere Kabelnetzbetreiber Fristen für Zahlungen gesetzt.




In der Presse-erklärung vom 26.01.2010 steht:

Die Geschäftsleitung der DFW Deutsche Fernsehwerke GmbH hat am 21.01.2010 beim Amtsgericht Charlottenburg Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Der Berliner Rechtsanwalt, Herr Dr. Jürgen Wallner, wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.



Insolvenzauslöser ist ein Nachfinanzierungsbedarf beim weiteren Ausbau des Fernsehsenders "Timm".



Das Unternehmen beabsichtigt eine Sanierung des Unternehmens, ggf. im Wege des Insolvenzplanes. Hierzu hat der vorläufige Insolvenzverwalter mit den wesentlichen Verfahrensbeteiligten Kontakt aufgenommen, um die weitere Verfahrensstrategie abzustimmen.



Ich hoffe, dass es nicht so weit kommt,

TIMM muss gerettet werden, wir brauchen den schwulen Farbtupfer im TV.



Dienstag, 1. Dezember 2009

Weltaidstag




Ein paar gedanken zum weltaidstag


Aids ist leider immer noch ein tabuthema!
ich bin davon nicht betroffen, habe aber leider auch schon liebe menschen durch aids verloren.
was mich befremdet ist, dass auf dem flachen land immer noch die medizinische versorgung verweigert wird..obwohl man ja meinen sollte das sogenannte medizinische fachpersonen damit umgehen können, es ist leider nicht so!
was mich weiter befremdet ist, dass live fast keine aktionen mehr stattfinder weder am weltaidstag noch sonst unter dem jahr.
was ich da wieder gut finde, das nun auch die sozialen netzwerke wie facebook usw. aktionen anbieten.

Gedenken möchte ich heute auch dehnen die in islamischen ländern leben die kriminalisiert werden,dehnen die wegen aids in ihrer reisefreiheit gehindert werden z.b.USA. gedenken möchte ich auch dehnen die von der kirche totgeschwiegen werden und wo diese zu mord angestachelt werden.




Es ist jeder tag ein weltaidstag nicht nur heute..dass muss wieder breiter der bevölkerung nahe gebracht werden packen wirs an!

Aidshilfe schweiz

Weltaidstag

Aktionen bei den socialmedien,by grimmi

Nägel der erinnerung bärchen und tests by FR online



Freitag, 20. November 2009

Haider war schwul...

....nur schreiben und berichten darf man zumindest in österreich nicht mehr darüber.
Geklagt hat seine liebe frau und das gericht hat der klage statgegeben mit folgender begründung:


die enthüllungen würden haider ein unehrenhaftes und gegen die guten sitten verstossendes verhalten vorwerfen und ihn in der öffentlichkeit herabsetzen...


das mag ja sein..das heisst also das homosexualität unehrenhaft ist, und wenn es unter verschluss bleibt ist wohl besser.ja man sieht wieder wie unsere gesellschaft funktioniert, verschweigen ist besser als dazu zu stehen..so nach dem motto was man nicht weiss gibts nicht!




aber es ist fakt, dass haider schwul oder zumindest bi sexuell war.
aber wie man weiss ist ja homosexualität nicht wichtig, es darfs einfach niemand wissen, denn sonst geht nämlich die strategie der katholischen kirche nicht auf die predigt ja immer noch das es sünde ist..aber diejenigen die das predigen leben unter ausschluss der öffentlichkeit genau das was sie als sünde verdammen.
ja gewisse institutionen sind leider auch im 21.jahrhundert noch doppelzüngig und volksverdummung funktioniert auch immer noch sehr gut..zumindest bei sekten und klerikalen gemeinschaften.


bekanntlich haben in krisenzeiten die homophoben und volksverdummenden kreise wieder oberwasser also der hitlerefekt ist noch nicht ausgemerzt!
Frau Haider soll sich bitte eingestehen, das sie mit einem schwulen partner zusammen gelebt hat, sie ist nicht alleine und in guter gesellschaft!
vielleicht hätte die gute darauf hinwirken sollen zu lebzeiten, dass ihr partner nicht braune propaganda verbreitet!
Schwul und nazi schliesst sich nicht per se aus!



Dienstag, 3. November 2009

Die Hab bei der Hot




Am letzten sonntag bin ich als hab-mitglied zu unseren freunden der Hot in den thurgau gefahren.
Zweck dies besuches war das kennen lernen,denn es gibt auch ausserhalb der grossen städten organisationen die sich dafür einsetzen damit wir schwule weniger diskriminiert werden, denn es ist immer noch nötig gegen homophobe politiker und kirchenleute und andere ewig gestrige vor zu gehen!




Wir wurden in islikon sehr herzlich empfangen, bei einem gemeinsamen Kaffee konnten wir uns mal etwas beschnuppern, danach besuchten wir gemeinsam das telefonmuseum.
beim gemeinsamen mittagessen konnten wir dann den kontakt vertiefen, bei guten gesprächen und dem einen und anderen wein und kaffee fand ein reger austausch statt was so aktuell ist.




Es war ein toller tag herzlichen dank an Markus Thomas Fredy Roger und Roy die für das leckere essen gesorgt haben und den reibungslosen service.
Ich freue mich auf den Gegenbesuch von euch bei uns in bern!




Herzlich

Andy der Ostreisende




PS: bei der hinfahrt mit dem zug wurde von uns hablern natürlich auch ausgiebig über gewisse zeitgenossen gelästert....



Montag, 19. Oktober 2009

Schwule und Lesben sind Teil einer Verschwörung mit dem Ziel, die Welt zu homosexualisieren

im Artikel bei der Weltwoche und der Welt steht:


Schwule und Lesben sind Teil einer Verschwörung mit dem Ziel, die Welt zu homosexualisieren. Behauptete im Sommer der Kulturchef der "Weltwoche" in einem Debattenbeitrag, den nun die "Welt" übernommen hat. Er meint es ernst.


Der gute darf leider wieder ungestraft gegen uns schwule hetzen, hat der denn was zu verbergen oder ist er selber latent homosexuell und gibt vor, das er eine heile familie hat und seine schwule ader lebt er dann in der schwulen sauna aus? ich habe nähmlich festgestellt, das man in diesen saunas häufig sogennannte verkappten schwule ehemänner antrifft!


Mir wurde beim lesen des Artikels speiübel, denn er vermischt da sachen die so gar nicht sind!




Ja es braucht wohl noch einige zeit, bis auch der letzte gestriege christ und der letzte Araber damit umgehen kann und weiss, dass schwule nur eines anders machen: sie lieben gleichgeschlechtlich!




PS: Leider ist sexuelle diskriminierung noch nicht verboten, man darf aber juden moslems und andere sektierischen religionen nicht diskriminieren denn dafür wird man bestraft und in naher zukunft sollen sie sogar noch mehr minarette aufstellen dürfen, ich hoffe das das volk das unterbindet, oder fordert das in jeder grösseren arabischen stadt genau so viele protzige christlich kirchtürme gebaut werden dürfen!



Mittwoch, 12. August 2009

schwule polizisten sind häufiger korrupt und drogenhändler

in der Printausgabe von gestern, des beliebten Abendblattes blichamabend stand ja folgendes:



Laut Insidern ging die Anstellung von M* aber nicht reibungslos über die bühne, da dessen Homosexualität im städtchen zu reden gab!


was einen polizisten schlechter macht wenn er privat homosexuell ist kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber es zeigt doch wieder das gewisse bevölkerungsteile immer noch mühe haben, wenn jemand gleichgeschlechtlich fühlt und handelt...ob man zukünftig leute bevor man sie anstellt auch überprüfen muss, ob sie spezielle hetero praktiken in ihrem schlafzimmer praktizieren..so z.B. SM praktiken?




Ich behaupte aber, dass eine sexuelle orientierung nichts mit der güte der arbeit hat, und nach meiner meinung das privatsache sein sollte!

Aber wie ich weiss sind im kanton aargau wo der süden davon ja an luzern grenzt immer noch ein paar ewig gestrige die wohl damit noch nicht umgehen können!
und man weiss ja die katholiken und die evangelikalen ja oft schwul sind und das auch gegen innen leben ..wie es so schön heisst wasser predigen und selber wein trinken!




hier der onlineartikel zum Fallwo komischer weise nix mehr von der homosexualität des polizisten steht..da frage ich mich ob der verfasser des printartikels was gegen homosexuelle hat?
es ist nähmlich Thomas Benkö der Nachrichtenchef von Blickamabend!!

wie es gemeint war wird er vielleicht noch in den kommentaren erklären!



Dienstag, 14. Juli 2009

Homophob? Ich doch nicht!

Über die Homophobie deutscher Jugendlicher



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Das bin ich der verfasser dieses Beitrages:
Ich bin 15 Jahre alt, komme aus Hamburg und gehe nach den Sommerferien
in die 10. Klasse eines Gymnasiums. Meine Klassenkameraden sind
teilweise wirklich beispielhaft für den typischen Deutschen:
Rechtskonservativ, manipulierbar und mediengesteuert; somit also auch
homophob. Nicht, dass diese Beschreibung auf den Großteil von ihnen
zutrifft, aber mindestens fünf solcher Charaktere haben wir schon.



Was mich betrifft: Ich bin links, antikapitalistisch und

antifaschistisch.



Mein Blog:Zementblog Blick auf die Gesellschaft!


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Michael „Bully“ Herbig hat es vorgemacht: Mit gutem Humor hat er Parodien zu bekannten Filmklassikern („Star Trek“, „Winnetou“) gedreht, stets mit seiner ganz eigenen Note, dem extremisierten Klischeebild des Schwulen. Leider hat die Jugend diese Anspielung falsch verstanden, nämlich so, dass „Bully“ sich über Schwule lustig macht. Dass die doch nicht ernstzunehmen sind, weil sie sich lächerlich benehmen.



Aufgrund dieses Missverständnisses – welches wirklich zu bedauern ist – macht man sich unter Jugendlichen immer selbstverständlicher über Homosexuelle lustig; vornehmlich Schwule. Wird Homosexualität zum Gesprächsthema, kommen sofort blöde Sprüche und Veralberungen getreu den Gesten, wie man sie aus den Herbig-Filmen und -Sketchen kennt. Und das mit einer Selbstverständlichkeit, die allen als ganz natürlich vorkommt. Keiner merkt, dass diese Art völlig intolerant und asozial ist.



Spricht man Jugendliche darauf an, heißt es wie aus der Pistole geschossen ganz moralisch „Homophob? Ich doch nicht!“. Weil man ja brav erzogen ist. Nein, man dürfe doch wohl noch Witze machen und albern sein, Michael Herbig dürfe das ja auch. Also muss es erlaubt sein, über Schwule (nein, man sagt „Schwuchteln“) herzuziehen.



Langsam, aber sicher schleicht sich die Homophobie wieder (oder besser: verstärkt) in unsere Gesellschaft ein – und zwar ohne, dass wir es merken. Auch die privaten Medien spielen mit ganzer Kraft mit. Schwule werden als schwache, minderwertige Menschen präsentiert. Ein gutes Beispiel ist eine Verkupplungsshow von RTL, in der es um die Verkupplung von zwei Männern ging, die sich vorher nie gesehen hatten. Dabei ging der Privatsender film- und erzähltechnisch so vor, dass die ganze Angelegenheit als witzig und trottelhaft erschien. Jedermann, der sich das ansieht – und das sind in diesem Fall überwiegend Jugendliche –, ist nun davon überzeugt, dass das politisch korrekt und sozial ist („Schließlich sagen die das sogar im Fernsehen!“).



Der Heterosexuelle ist die Norm, wenn man der Überzeugung vieler Jugendlicher in unserer Gesellschaft nachgeht. Viele lassen sich einfach zu leicht manipulieren von Ideologien einflussreicher Menschen und Medien. Auch die Bild-Zeitung spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle, die ja schließlich den Stereotypen des Deutschen zeichnet.



Wenn all diese jungen Leute einmal erwachsen sind und möglicherweise in die Politik gehen, werden sie auf dieselbe Weise Toleranz heucheln, wie es die Politiker dieser Tage tun. Das Bild des klassischen, rechten Deutschen prägt noch immer die Erziehung und Beeinflussung der deutschen Jugend von heute.



Ich will gar nicht behaupten, dass jeder Jugendliche in Deutschland so tickt. Es sind besonders die Kinder der Oberschicht – aber eben die sind es auch, die später einmal Karriere machen werden und eventuell die Macht haben werden, etwas an den Dingen zu drehen, um die es für uns alle geht.



Jan aus Hamburg





PS: Diesen Beitrag habe ich als Blogbetreiber initiert und es ist ein gastbeitrag der mir zuging, er soll die situation an der quelle aufzeigen und tranportieren. Herzlichen Dank Jan für deinen stimmungsbericht.



Andy der Betreiber von Honigbaerli.eu




Sonntag, 12. Juli 2009

news und fakten aus der schwulen welt

1. Unterschriften für die Petition Familienchancen!


Für die Rechte von Regenbogenfamilien sind schon 4500 Unterschriften
beisammen. Damit Bundesrat und Parlament uns hören, brauchts aber 20 Mal
mehr. Egal ob Einzelpersonen, Familien, Gruppen und Vereine: helft mit.




um was gehts?


Die Petition fordert die Gleichstellung von eingetragenen Paaren und
ihren Kindern mit Ehepaaren und ihren Kindern. Das geltende Recht
benachteiligt Kinder, die in eingetragenen Partnerschaften aufwachsen,
gegenüber Kindern, die in Ehen aufwachsen, beträchtlich. Das
schweizerische Recht bietet ihnen keine Möglichkeit, die soziale
Elternschaft in ein vollwertiges Eltern-Kind-Verhältnis umzuwandeln.
Kind und Co-Elternteil bleiben vor dem Gesetz Fremde, was sich
namentlich in Unterhalts- und Erbfragen und bei Trennung oder Tod des
leiblichen Elternteils zum Nachteil des Kindes auswirkt.



In der Schweiz können Einzelpersonen und Ehepaare Kinder adoptieren.
Einzig Personen in eingetragener Partnerschaft sind als Einzelperson und
als Paar von jeglicher Art von Adoption ausgeschlossen. Auch die
Anerkennung eines Kindes zur Herstellung eines rechtlichen
Eltern-Kind-Verhältnisses ist in der Schweiz auf gemischtgeschlechtliche
Paare beschränkt.





Infos und Petitionsbögen findet ihr auf www.familienchancen.ch


Sammelbögen schicken wir euch auch zu (bestellen bei
moel.volken@familienchancen.ch ).





2. Indien: homophobes Strafgesetz aufgehoben


Indisches Hohes Gericht hebt homophobes Strafgesetz aus der Kolonialzeit
auf - Urteil mit Signalwirkung

Die Entscheidung des Obersten Gerichts Indiens, die Kriminalisierung von
Homosexualität aufzuheben, ist ein großer Sieg für die Menschenrechte.

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung hofft, dass vom Urteil eine Signalwirkung
auf die indische Gesellschaft und auf andere Staaten Südasien ausgeht.
Mit dem Urteil wird ein seit der britischen Kolonialzeit geltendes
Verbot von einvernehmlichen homosexuellen Handlungen zwischen
Erwachsenen endlich aufgehoben. Begründung: Das alte Strafrecht ist
diskriminierend und verstößt gegen die Grund- und Menschenrechte. Die
größte Demokratie der Welt mit über einer Milliarde Einwohnern verfolgt
künftig seine Homosexuellen nicht mehr.



Wir hoffen, dass das Urteil Auswirkungen auf die gesamte Region hat.
Homosexuelle Handlungen werden in Pakistan, Bangladesh, Bhutan, Sri
Lanka, Myanmar sowie in Malaysia und Singapur noch immer mit hohen
Haftstrafen geahndet. In all diesen ehemaligen britischen Kolonien sind
noch die Strafgesetze aus der viktorianischen Zeit in Kraft, die
seinerzeit Oscar Wilde ins Zuchthaus brachten.



Wir hoffen, dass nun die die Front der Verfolgerstaaten weiter bröckelt.
Lesben- und Schwulenrechte sind Menschenrechte. Sie sind unteilbar und
weltweit gültig. Noch immer behandeln rund 80 Staaten Homosexuelle als
Verbrecher, in fünf Staaten droht ihnen die Todesstrafe.




Quelle:hirschfeld
eddy stiftung





3. Iran: Schwullesbische Bewegung aus dem kanadischen Exil


Die Menschenrechtssituation für Homosexuelle im Iran ist katastrophal.
Einvernehmliche homosexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen werden mit
dem Tod bestraft. Immer wieder werden schwule Männer öffentlich gehängt.
Die "Zeit" berichtet in ihrer Ausgabe vom 30.06.2009
(http://www.zeit.de/online/2009/27/iran-homosexuell



): "Mehr als 4000
Männer, die Männer lieben, wurden seit der Islamischen Revolution an
Baukränen erhängt." Auch öffentliche Auspeitschungen wegen homosexueller
Handlungen finden statt. Die Situation von Homosexuellen im Iran hat
sich seit dem Amtsantritt des Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad massiv
verschlechtert.

Zugleich häuften sich in den letzten Jahren die Fälle von homosexuellen
Flüchtlingen aus dem Iran, die aus mehreren EU-Mitgliedsstaaten, auch
aus Deutschland, in ihre Heimat zurückgeschickt werden sollten. Im
Februar 2009 hat die EU-Kommission betont, dass verfolgten Homosexuellen
der Flüchtlingsstatus zuerkannt werden muss. Sie wies auf entsprechende
EU-Richtlinien hin, in denen es um die Rechte von Flüchtlingen geht und
die in allen Mitgliedsstaaten umgesetzt werden müssen.



Die in Kanada ansässige Exilorganisation Iranian Queer Railroad (IRQR,
_www.irqr.net_ (http://www.irqr.net/


) ) betreut allein in der Türkei

über 270 homosexuelle Flüchtlinge aus dem Iran. Auch in Deutschland
kümmert sich IRQR immer wieder um abgelehnte homosexuelle Asylbewerber
aus dem Iran. Zudem betreibt IRQR mehrere Internet-Portale, die auch von
Homosexuellen im Iran genutzt werden können.



IRQR-Direktor Arsham Parsi, der Mitglied im NGO-Beirat der
Hirschfeld-Eddy-Stiftung ist, hebt hervor, dass auch iranische
Homosexuelle an den aktuellen Protesten im Iran beteiligt sind, dass sie
für ihre Rechte kämpfen. "Es geht nicht darum, Mussavi zu unterstützen.
Die Leute stehen auf und zeigen, dass sie ihre Rechte kennen. Und die
soll die Regierung respektieren."





4. Moskau und Riga: Proteste gegen Prides


Zu den Prides in Moskau und Riga, den Gegendemonstrationen und
Polizeimassnahmen gibts einen nachdenklich stimmenden Film vom SF auf:

http://www.sf.tv/videoplayer/embed/b1b33f24-484a-4938-9511-5af1d32c36a7&live=false




Anmerkung: Das nennt man nun demokratie, ich behaupte aber das russland und das baltikum noch sehr lange brauchen um in ihren ländern die demokratie einzuführen, ist aber wohl auch geschichtlich vorbestimmt, denn aus unwissen entstehen eben auch solche irrbilder...denn mir ist nicht bekannt, dass homosexuelles leben jemals geschadet hat wobei die kirche und der staat immer gemordet und das Volk tief gehalten hat!Nach meiner meinung haben wir schwule noch einen langen weg die irrbilder aus den köpfen von den ewig gestrigen zu verbannen! mich stimmt es sehr nachdenklich und traurig, das solche sachen in der modernen welt noch stattfinden können und das auch in der EU das immer noch möglich ist!

schöne heile familienwelt!




Samstag, 11. Juli 2009

KMU-Verband unterzeichnet Diversity-Charta

Der Schweizerische KMU-Verband hat die Diversity-Charta für Vielfalt in Schweizer Unternehmen unterzeichnet. Mit dieser Charta bekennen sich Unternehmen zur Vielfalt ihrer Belegschaft und ihrer Kunden in Bezug auf Herkunft, Religion, Geschlecht und namentlich auch auf sexuelle Orientierung.
Für den Verband der Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) unterzeichnete Roland Rupp, Geschäftsleiter und Vizepräsident, die Charta. Vertreter der Charta war Pancho Frey, Vorstandsmitglied von PINK CROSS. Die Unterzeichnung fand am 18. Juni im Rahmen des Unternehmertreffens Netzwerk Zürich in Uitikon statt.Die Charta wird im Verbandsorgan "Erfolg" vorgestellt mit den Argumenten weshalb die KMUs die Charta unterschreiben sollten.

Die Idee der Charta, nach ausländischen Vorbildern, entstand im Rahmen einer Tagung der PINK CROSS Fachgruppe Arbeitwelt. Die Ausarbeitung der Idee übernahm ein eigens gegründeter Verein aus Juristen (namentlich Anwalt Michel Rossinelli, Lausanne), Organisationen und wirtschaftsnahen Personen. Wichtigster Unterzeichner ist bisher der Verband für Hotellerie und Restauration Gastrosuisse.

Die Diversity-Charta für Vielfalt in Schweizer Unternehmen kann über die Webseite www.charte-diversite.ch
heruntergeladen und unterzeichnet werden.





Quelle: Pinkcross


Schön das sich in dieser hinsicht auch was tut!



Freitag, 10. Juli 2009

3gang-ein abend mit moel volken




Wie immer am mitwoch findet das schwullesbische Dinner in der Villa stucki statt wo ich, wenn ich nicht gerade im teutonenland verweile daran teilnehme.




Letzten mittwoch war wieder mal ein guter abend erstens waren wir 41 leute die daran teilgenommen haben sondern es gab zu immer wieder tollen gaumenschmaus auch noch was auf die ohren..Moel Volken der ex Geschäftsleiter von Pinkcross hat uns seine musikalische seite gezeigt.




Moel gab uns 3 songs zum besten darunter auch einen in russischer sprache, russische songs hört man ja hier in der schweiz nicht so oft..hat sich aber toll angehört!




Nun die nächsten 3 mittwoche müssen wir alle mal ohne 3gang auskommen..denn wie jedes jahr macht die villa stucki und die hab sommerpause..ab 5.august wieder munter weiter!




Im september gönne ich mir dann auch etwas eine auszeit, denn da fahre ich mit lutz ans schwarze meer nach burgas in bulgarien!Das mal als kleine vorinformation!




PS: beim anlass wurde auch aufmerksam gemacht über die neue Kampagne vom Verein Familienchancen, in der es darum geht das wir schwulen und lesben das adoptionsrecht bekommen. Unterschriftenbögen waren auch aufgelegt wo alle die sich dafür stark machen wollen unterschreiben konnten, weitere bögen kann man für die die interesse haben auf www.familienchancen.ch downloaden!