Sonntag, 19. Juli 2009

die abhörschlumpfine

abhören


Das Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) plant die vollständige Überwachung der Internetnutzung von in Strafverfahren verdächtigten Leuten.was ja nicht schlechtes ist, nur wie hoch ist die schwelle, dass sich eine abhörung rechtfertigen läst? werde ich schon abgehört, wenn ich einen ladendiebstal begehe, oder die steuererklärung zu spät einreiche? und wer bestimmt was und wer abhört?




fragen über fragen, nur sind für solche unternehmungen einiges an geld und technologie nötig und ob das das das bringt was zur sicherheit beiträgt..ich denke nicht, und die schweiz ist ja bekannt das x listen und fichen angelegt wurden( und wohl immer noch existieren)sogar schwule wurden ja schon fichiert, um dann einen grund zu haben sie willkkürlich zu belästigen und zu kriminalisieren!




Aufwändige Überwachung


Was heisst «Echtzeitüberwachung» konkret? Dem TA ist ein Fall beim Provider Sunrise bekannt. Aufgrund eines richterlichen Beschlusses musste die Firma einem Kunden statt eines normalen DNS-Servers einen zuweisen, der direkt von Bundesbeamten überwacht wurde. Ohne DNS-Server ist niemand in der Lage, Webseiten aufzusuchen. Fortan konnten die Beamten die Aktivitäten des Verdächtigen mitverfolgen.




Überlastete Überwacher


Ob eine neue Richtlinie strukturelle Probleme löst, ist fraglich. Denn bisher hat das EJPD noch immer Probleme, bereits seit Jahren bestehende Vorgaben zur Überwachung von Internetaktivitäten in die Tat umzusetzen. So berichtet ein Insider der Provider-Szene: «Bis heute sind einige Internetprovider noch nicht einmal in der Lage, die E-Mail-Header zu speichern, weil das EJPD die dazu notwendigen Implementationen und Tests noch gar nicht durchgeführt hat.» E-Mail-Header sind Angaben, aus denen man sieht, über welche PCs im Web die Mails verschickt werden. Seit 2003 müssten alle Provider solche Daten für eine gewisse Zeit sichern. Guido Balmer bestätigt, dass hier ein Problem bestehe. Die Leute vom EJPD seien aber bemüht, zusammen mit den Providern diese Prozesse zu «optimieren».




Der willkür ist tür und tor geöffnet, und die stasi ist wieder da!
es ist nichts dagegen einzuwenden wenn per richter bei begründeten straftaten eine abhörung anordnet, aber sicher nicht so wie das jetzt geplant ist.
Ich habe zwar nichts zu verbergen, aber einfach so lasse ich mich sicher nicht überwachen, damit einige wenige leute ihr sicherheitsgefühl befridigt haben, und überwachung alleine schaft keine sicherheit, da braucht einiges mehr!




Artikel zum Thema:
Behörden wollen Internettelefonie besser überwachen können by bernerzeitung



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